Manchmal habe ich einfach Glück. Ich wollte schon lange eine Dinofigur haben, aber die kosten halt echt viel. Netto hatte jetzt zum Glück welche für einen Heiermann. Das ist für mich voll okay – und deshalb besitze ich jetzt eine Dinofigur zum Fotos machen. Wie das mit Kindern klappt, konnte ich dann heute auf einer Hunderunde ausprobieren. Also mit einem Kind, das total auf Dinos abfährt!
Es wurden echt viele Bilder mit meinem Handy gemacht – und ich zeige euch mal ein paar „vorher-nachher“ Bilder. Vielleicht habt ihr ja irgendwann mal Lust, etwas Ähnliches zu machen?

Also, ich habe mir echt Mühe gegeben, aber das Originalbild da oben ist noch größer. Soll heißen: der Dino hat mehr Fläche drumherum. Aber ich bekomme es so einfach nicht hochgeladen. Aber… WAS ist aus dem Bild geworden? Ich arbeite mit zwei Programmen, und zwar einmal mit einem Foto-Resizer um die Bilder von der Datenmenge her zu verkleinern. Dann taugen die zwar mitunter nichts mehr für „richtigen Fotodruck“, aber das brauche ich ja nicht. Das andere ist schlichtweg das Google-Foto-Programm. Es ist einfach, schnell und effizient.

Ich habe mir einen coolen Ausschnitt gesucht. Also den Dino ausgeschnitten. Dann ein bisschen geschaut, ob die Farbe noch besser geht und dann könnt ihr den Hintergrund unscharf stellen, wenn ihr möchtet. Dafür gibt es Schieberegler und mit einem Finger könnt ihr den Punkt verschieben, ab wo der Hintergrund unscharf sein soll. Kopie speichern und fertig.

Das hier ist eine Makroaufnahme. Bei meinem Handy geht das – ihr müsst halt dann tatsächlich nur möglichst dicht ans Motiv gehen. So 2 – 4 cm nah dran, sonst wird es unscharf. Makroaufnahmen haben auch keine großen Datenmengen bei meiner Kamera – und ich habe hier genau nix verbessert.
Beim nächsten Foto seht ihr das originale Bild mit leichter Farbkorrektur. „Der fällt vor Lachen um!“ befand das Kind und wollte das Bild gerne behalten. Auch das ist wichtig, wenn ihr mit Kindern fotografiert. Die sehen Dinge anders und haben andere Prioritäten. Ich hätte das Foto wahrscheinlich gelöscht, weil der Saurier grad umfällt. Was halt auch auffällt: keiner hat so wirklich darauf geachtet, was im Hintergrund (neben dem Baum) rumliegt.

Vom gleichen Ort kommt dieses Foto, da habe ich eine Hand voll Blätter regnen lassen und war gespannt, ob und wie man das auf den Bildern sieht.

Daraus ist mit Farbkorrektur, scharf stellen und Vignettierung (findet ihr bei Belichtung ganz rechts) dann das Bild unten geworden. Ich bin bei manchen Bildern tatsächlich ein großer Fan von Vignetten, also den Rand eindunkeln – und hier bei diesem Bild fällt der entsorgte Müll oben am Bild gleich viel weniger auf.

Dann gab es noch Höhlenbilder mit dem Dino und die sind an so einer Kante entstanden, an der viele Menschen einfach achtlos vorbei laufen würden. Weil: Was gibt es da schon zu sehen?

Mit einem Dino gibt es an so einem unscheinbaren Ort tatsächlich coole Sachen zu sehen!
Hier mit Farbkorrektur, scharf stellen und Vignettierung nach dem Ausschneiden…

Manchmal ist es sinnvoll, nur einen Teil des Dinos im Bild zu belassen. Das wird nicht weniger toll, wenn nur der Kopf drauf ist:

und ein bisschen mit der Fotooptimierung herumprobiert, kommt das dabei heraus:

Aber es muss auch nicht immer die superduper bunte Farbkorrektur sein, ein bisschen weniger Farbe kann auch echt spektakulär aussehen:



